#Berufschance Business Coaching: So viel Potenzial steckt in der Coaching-Branche

„Berufschance Business Coaching: So viel Potenzial steckt in der Coaching-Branche“

Der Markt rund um das Thema Business Coaching hat sich in den letzten Jahrzehnten in beeindruckender Weise entwickelt. Nach wie vor ist die Branche deutlich in Bewegung. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass sich die Anforderungen an Business Coaches mit der Zeit verändern. Welchen Veränderungen die Branche unterworfen ist und wie der Start in eine Karriere als Business Coach gelingt, wird hier verraten.

Business Coaching bedeutet Austausch sowie die eigenständige Lösung von Problemen. Quelle: pixabay.com © Free-Photos (CCO Creative Commons) (Foto)

Business Coaching bedeutet Austausch sowie die eigenständige Lösung von Problemen. Quelle: pixabay.com © Free-Photos (CCO Creative Commons)
Bild: pixabay.com © Free-Photos (CCO Creative Commons)

Was genau macht ein Business Coach heute?

Der Begriff des Coaches ist heute nicht mehr nur aus dem Bereich des Sports bekannt. Immer häufiger ist Coaching mittlerweile auch in der Wirtschaft ein wichtiges Thema. In großen oder kleinen Unternehmen erfüllen Business Coaches heute verschiedenste Aufgaben:

  • Sie können Start-ups in ihrer Gründungs- und Anfangsphase als Starthelfer begleiten
  • Sie können als Berater bei der Lösung eines bestimmten Problems helfen
  • Sie können Veränderungsprozesse in einem Unternehmen begleiten
  • Sie können bei der Konfliktlösung unterstützen oder
  • Sie können Führungskräfte als Trainer oder Moderator unter die Arme greifen

Ist es dem „Trainer“ gelungen, eine Reputation als Coach aufzubauen und vertraut ihm ein Unternehmen, hilft er, Unternehmensziele zu erreichen. Das Besondere dabei: Der BusinesscoachDie Aufgabe eines Businesscoaches liegt darin, die Problemlösungs- und Lernfähigkeit von Mitarbeitern im Unternehmen zu verbessern, die Flexibilität zu steigern und das Spannungsfeld zwischen persönlichen Bedürfnissen und zu erfüllenden Aufgaben sowie Unternehmenszielen auszugleichen.
tritt nicht als „Problemlöser“ auf, der seinen Kunden einen bestimmten Weg zum Erfolg aufzeigt. Vielmehr begleitet er seine Kunden auf ihrem eigenen Weg zum Erfolg. Durch Anregungen, Ratschläge und Tipps leistet der Coach hier „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Coaching als Hilfe zur Selbsthilfe

Unter dem Begriff des Coachings ist die gezielte „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu verstehen. Der Coach leitet seine Kunden durch gezielte Fragen und Impulse dazu an, die Lösung eines Problems selbst zu erarbeiten. Dieser Ansatz klingt zunächst sehr einfach – führt allerdings dazu, dass der Coaching-Kunde langfristig stärker davon profitiert. Schließlich präsentiert ihm der Businesscoach keine Problemlösung, die nur noch umzusetzen ist. Stattdessen stößt der Coach Lernprozesse an – findet ein Lernprozess statt, kann der Coachee davon oft ein Leben lang profitieren.
Hieraus ergibt sich: Ein Business Coaching ist stets auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt und folgt keinem einheitlichen Schema. Während des Coachings muss der Kunde das Gefühl entwickeln, eigene Ideen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Keinesfalls geht es darum, eine durch den Coach aufdiktierte Problemlösung umzusetzen.
Dementsprechend ist das Coaching stets auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abgestimmt. Einmal kann der Businesscoach daher nur als Zuhörer auftreten. Ein anderer Kunde hingegen benötigt Ratschläge oder Impulse, um eigene Problemlösungen erarbeiten zu können.

Diese Eigenschaften sollte ein Business Coach mitbringen

Der Begriff des Coaches ist als Berufsbezeichnung nicht geschützt. Prinzipiell bedeutet das, dass sich jeder als „Coach“ bezeichnen darf. Dementsprechend steht jedem, der sich als Coach qualifiziert fühlt, der Weg in diesen Beruf offen.
Obwohl die Berufsbezeichnung „Coach“ nicht geschützt ist und von jedem verwendet werden kann, ist nicht jeder dazu qualifiziert, diesen Beruf auszuüben. Zum einen haben die meisten Anbieter professioneller Coachings nämlich eine entsprechende Aus- oder Weiterbildung zum Coach absolviert. Hierauf legen insbesondere große Firmen wert. Zum anderen müssen Coaches besondere persönliche Eigenschaften mitbringen. Diese Persönlichkeitsfacetten qualifizieren sie erst dazu, den Beruf des Coaches erfolgreich ausüben zu können.
Zu den besonderen Eigenschaften und Kenntnissen, die für eine Tätigkeit als Business Coach qualifizieren, zählen insbesondere Kenntnisse zur menschlichen Psychologie. Gemeinsam mit der Fähigkeit, gut mit Menschen umgehen zu können, ermöglicht es dieses Wissen, gemeinsam mit anderen Problemlösungen zu erarbeiten.
Außerdem besonders wichtig: Im Bereich des Business Coachings geht es häufig um unternehmensinterne Abläufe. Dementsprechend ist detailliertes Fachwissen zu Betriebsinhalten und Unternehmensführung für den Businesscoach wichtig. Schließlich handelt es sich bei den Klienten des Business-Coaches besonders oft um Führungskräfte oder Personalentwickler. Möchte er sie bei der Neuausrichtung oder Umstrukturierung eines Unternehmens oder in Einstellungs- und Entlassungsfragen coachen, ist Fachwissen gefragt. Schließlich muss der Coach den Führungskräften auf Augenhöhe begegnen können.

Warum die Coaching-Branche weiterhin berufliche Chancen bietet

Sowohl in Deutschland als auch weltweit hat sich der Coaching-Markt in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt:
Untersuchungen zufolge waren bereits 2019 weltweit rund 71.000 Personen als Coaches tätig. Verglichen mit dem Jahr 2013 bedeutet das einen Anstieg der Coaches-Zahlen von rund 33 Prozent. Die meisten (etwa 23.300) der insgesamt 71.000 Coaches waren beruflich in Nordamerika tätig. In Westeuropa waren rund 20.400 Coaches zu verorten. Weitaus weniger Coaches sind hingegen in Lateinamerika, Osteuropa, Asien oder Afrika beheimatet.
Allein in Deutschland hatte der Beratermarkt bereits 2017 ein Volumen von über 31 Milliarden Euro. Allerdings hatte die Coaching-Branche an diesem Gesamtumsatz einen vergleichsweise geringen Anteil: Studien zufolge belief sich der UmsatzBMW macht einen durchschnittlichen Umsatz von 50 Milliarden Euro pro Jahr, bei Facebook sind es 1,5 Milliarden Dollar.
des Coaching-Markts in Deutschland in den Jahren 2016/2017 auf „nur“ 520 Millionen Euro.
Hieraus lässt sich ableiten: Obwohl der Coaching-Markt boomt, besteht eindeutig „Luft nach oben“. Das gilt zumindest dann, wenn Coaches es schaffen, ihre Angebote immer besser an die Bedürfnisse von Unternehmen anzupassen. Gelingt ihnen das, erscheint es möglich, klassische Beraterangebote zu ersetzen. Schließlich zeigt ein Blick in die Unternehmen, dass auch diese immer weniger Interesse an klassischen Beratungen und Frontalvorträgen haben. Vielmehr wünschen sich auch viel Unternehmen flexible und bedarfsorientierte Coaching-Angebote.

Flexiblen Coaching-Konzepten gehört die Zukunft

In der Vergangenheit waren unter „Beratertätigkeiten“ eher altmodische Vorträge eines Beraters zu verstehen. Sie waren wenig individuell und hatten zum Ziel, bestimmte Unternehmensergebnisse oder -abläufe zu verbessern. Mittlerweile ist aber eine Abkehr von dieser Beratungskultur zu beobachten: Immer mehr Unternehmen wünschen sich gemeinsame Lern- und Weiterentwicklungserfolge – anstatt lediglich die von einem Berater vorgegebenen Maßnahmen umzusetzen.
Zu beobachten ist allerdings auch: Gemeinsam mit dem Interesse an Business Coachings steigen auch die Ansprüche, die Unternehmen an diese stellen. Mittlerweile wird nicht mehr lediglich erwartet, dass der Coach qualifiziert ist und Mitarbeiter und Führungskräfte zu unterstützen weiß. So soll sein Angebot heute auch besonders flexibel, bedarfsorientiert und möglichst online abrufbar sein.
Diese Entwicklung geht mit dem Trend zum Home-Office einher und soll flexibleres Lernen und Arbeiten ermöglichen. Gleichzeitig lassen sich die Coaching-Kosten für Unternehmen mit Online-Angeboten reduzieren. Schließlich fallen hier insbesondere Reisezeiten und Reisekosten weg.
Für etablierte oder angehende Coaches bedeutet das: Obwohl der Coaching-Markt bereits seit einiger Zeit boomt, haben neue Anbieter weiterhin eine Chance. Das gilt zumindest dann, wenn sie sich etwa durch Online-Angebote flexibel zeigen und an die Wünsche ihrer Klienten anpassen.
lic/news.de

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