Intel als Vorlage: Nerviges Problem mit AMD-Prozessoren soll bald gelöst werden

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„Intel als Vorlage: Nerviges Problem mit AMD-Prozessoren soll bald gelöst werden“

Aktuell kämpfen AMDs Ryzen-Prozessoren mit einem lästigen Problem. Doch laut eines aktuellen Leaks könnte der Chiphersteller diesen Fehler ein einer zukünftigen Generation beseitigen. Pate steht hierfür ein Design, dass Intels Chips schon seit Jahren nutzen. 

Ryzen 7000: Neue AMD-Prozessoren verändern Pin-Layout

Bisher ließen sich AMD- und Intel-Prozessoren nicht nur sehr gut an ihrem Aufdruck unterscheiden, auch das Pin-Layout auf der Rückseite der CPUs verriet auf den ersten Blick, von welchem Hersteller der Rechenchip stammt. Während bei Intel die notwendigen Pins zum Herstellen eines Kontakts zwischen CPU und Motherboard direkt auf Letzterem verbaut wurden, ist es bei AMD umgedreht: Die Kontaktflächen finden sich auf dem Motherboard wieder, die Pins stecken hingegen direkt auf der CPU.

Doch mit dem Wechsel von AM4 auf AM5 soll sich das ändern. Ende 2022 werden die neue Ryzen-7000-Prozessoren erwartet, die dann ebenfalls auf ein sogenanntes LGA-Layout wie Intel setzen sollen (Quelle: Videocardz). Und das könnte ein Problem lösen. Beim aktuellen AM4-Sockel ist es durchaus möglich, den Kühler mitsamt der CPU zu entfernen, wenn dieser demontiert wird.

Der Grund: Die verwendete Wärmeleitpaste entwickelt sich mit der Zeit zu einer Art Klebemittel, welches CPU und Kühler fest zusammenhält. Wer darauf beim Umbau nicht achtet, riskiert, dass sich der Chip anschließend löst, herunterfällt und eventuell Schaden nimmt – ein nerviges Problem.

Ein Blick auf die ersten geleakten Renderbilder zeigt: Mit dem kommenden AM5-Sockel dürfte das endlich Geschichte sein:

Eine Metallklappe hält den Prozessor an den Seiten neben dem Heatspreader stets an Ort und Stelle – Intel-Nutzern dürfte diese Konstruktion nur zu bekannt vorkommen.

AM5-Sockel: Was ändert sich durch den neuen Standard?

Laut aktuellen Informationen wird die Anzahl der Pins und Kontakte von 1.331 auf 1.718 erhöht. Die zusätzlichen Kontaktflächen könnten etwa dazu genutzt werden, um vier weitere PCIe-Lanes bereitzustellen. Dadurch könnten Nutzer zum Beispiel eine weitere M.2-SSD verbauen.

Alles, was es über SSDs zu wissen gibt, haben wir für euch kurz und knapp in den GIGA-Headlines zusammengefasst: 

Zudem geht man davon aus, dass AMD mit dem Sprung auf AM5 auch auf DDR5-RAM wechseln wird. Der neue Arbeitsspeicher soll höhere Arbeitsgeschwindigkeiten bieten – Spitzenwerte von bis zu 8.000 MHz sind in der Theorie möglich.

Was sagt ihr dazu, dass sich AMD beim Pin-Layout eine Scheibe von Intel abschneidet? Hattet auch ihr schon mal das Problem, dass ihr die CPU bei der Demontage des Kühlers gleich mit aus eurem System gezogen habt? Verratet es uns in den Kommentaren!

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