> „Playing Trump“ in Hamburg: Billig statt prunkvoll! SO macht Ex-Präsident Trump jetzt Theater


„Playing Trump“ in Hamburg: Billig statt prunkvoll! SO macht Ex-Präsident Trump jetzt Theater „

Nicht wenige Menschen sind davon überzeugt, dass Donald Trump in seiner vierjährigen Amtszeit als US-Präsident nichts als ein riesengroßes Theater veranstaltete. Grund genug, dem Republikaner eine ganz besondere Bühne zu bieten.

Nichts als Theater? Der frühere US-Präsident Donald Trump wird nun in einer Inszenierung namens "Playing Trump" an der Hamburger Staatsoper verewigt. (Foto)

Nichts als Theater? Der frühere US-Präsident Donald Trump wird nun in einer Inszenierung namens „Playing Trump“ an der Hamburger Staatsoper verewigt.
Bild: picture alliance/dpa/AP | Ross D. Franklin

In seinen vier Jahren als US-Präsident schrieb Donald Trump Geschichte – und das nicht nur in positiver Hinsicht. Er polarisierte, wiegelte auf, streute Fake News und trampelte wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen durch die Welt der Politik. Nüchtern betrachtet mögen etliche Reden und Auftritte von Donald Trump absurd gewesen sein, doch seine Wähler lagen dem Republikaner bewundernd zu Füßen. Ein Armutszeugnis für die US-amerikanische Demokratie, die von Manipulation untergraben wurde?

Billig-Oper „Playing Trump“ feiert Weltpremiere an der Staatsoper Hamburg

Dieser Frage und der Wirkung von Ex-US-Präsident Donald Trump will eine neue Inszenierung an der Staatsoper in Hamburg auf den Grund gehen. In dem Stück „Playing Trump – Cheap Opera #2“, das am 20. August 2021 in der Hansestadt seine Uraufführung erlebt, beschäftigt sich Regisseur Georges Delnon mit der Frage, ob sich der Verfall von Moral und Menschlichkeit angesichts von Millionen Wählerstimmen relativieren lässt. Das auf originalen Redetexten von Donald Trump aufbauende Libretto stammt von Dieter Sperl, die Komposition übernahm Bernhard Lang, für die Dramaturgie zeichnet Klaus-Peter Kehr verantwortlich, die musikalische Leitung des fünfköpfigen Orchesters obliegt Emilio Pomàrico.

Echt billig! Deshalb ist die Trump-Oper keine prunkvolle Inszenierung

Was an „Playing Trump“ so „billig“ ist, dass die Produktion in der Reihe „Cheap Opera“ verortet wird, erklärte Komponist Bernhard Lang im Interview. Die Inszenierungen verzichten auf ein großes Orchester, ein umfassendes Vokalensemble und eine vielköpfige Besetzung und geben vielmehr kleineren Instrumentalgruppen und maximal drei Solisten den Vorrang – somit sei es Lang als Komponisten möglich, „mit ganz wenig Aufwand ein großes Klangbild zu erzeugen“. Zudem seien die „Cheap Operas“ ideal, um die Aufführungen ohne großen logistischen Aufwand an andere Orte verlegen zu können. Ein echtes Schnäppchen sind auch die Tickets für „Playing Trump“, die der Hamburger Staatsoper zufolge nur fünf Euro kosten und deshalb heiß begehrt sind.

Trump-Zitate auf der großen Bühne: Donatienne Michel-Dansac singt Texte von Ex-US-Präsident

Wer auf der Opernbühne der Staatsoper Hamburg ein wildes Spektakel mit einem mit Kunstbräune und wirrer Frisur ausgestatteten Schauspieler erwartet, wird in der Inszenierung von Georges Delnon eines Besseren belehrt. In dem Ein-Personen-Stück wird es Donatienne Michel-Dansac sein, die die für die Opernbühne adaptierten Trump-Texte musikalisch vorträgt. Die gebürtige Französin stand vor ihrem Engagement in Hamburg auf internationalen Bühnen in New York, Berlin, Wien, Buenos Aires oder Salzburg – nun schlüpft die studierte Kammermusikerin und Violinistin in die Rolle von Donald Trump.
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Trump-Abend neu geplant: Uraufführung von „Playing Trump“ muss umziehen

 
Ursprünglich hätte „Playing Trump“ vor der Elbharmonie seine Uraufführung erleben sollen, doch die Veranstaltung wurde kurzfristig auf die Probebühne 1 der Staatsoper verlegt. Da aufgrund der aktuell geltenden Hygienebestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingehalten werden müssen, wird das Publikum gebeten, sich vor dem Opernabend über die derzeit geltenden Regeln zu informieren.

„Playing Trump“ an der Staatsoper Hamburg: Wo gibt’s Tickets für die Billig-Oper?

Nach der Uraufführung wird „Playing Trump“ in weiteren Aufführungen zu erleben sein – allerdings stehen die Chancen schlecht, dass alle Interessierten ein Ticket bekommen. Die bislang für den 21., 22., 24. und 25. August anberaumten Vorstellungen sind allesamt ausverkauft. Mit ein wenig Glück können Kurzentschlossene jedoch bisweilen Restkarten an der Abendkasse ergattern.
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loc/news.de

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